
75% neurodivergenter Frauen erhalten ihre korrekte Diagnose erst im Erwachsenenalter und denken bis dahin sie sind zu empfindlich, verplant, irgendwie falsch.
Das möchte ich ändern!
Ich arbeite grundsätzlich evidenzbasiert, neurodivergenz-sensibel und trauma-sensibel. Ich bediene mich einer Kombination aus den
- Empirisch belegten Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie (das ist eine der best-evaluierten Psychotherapiemethoden) als Basis und des
- Neuroaffirmativen Ansatzes (Anerkennen von neurodiversen Unterschieden als wertvolles Verstehen "wie funktioniert mein System" statt als zu heilendes Defizit, fördert Akzeptanz, zielt auf Ressourcenaktivierung und den Abbau von Masking, sodass neurodivergente Menschen ihr authentisches Ich entdecken und leben können)
- die Akzeptanz- und Commitmenttherapie (allerdings neurodivergenz-spezifisch :)) fließt in meine Arbeit ein,
- sowie tief ansetzende Nervensystemregulationsarbeit, die den Körper in die Arbeit integriert statt nur Gesprächstherapie zu sein,
- eine traumasensible Haltung bzw. die Arbeit nach PITT (Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie nach Prof. Dr. Reddemann) ermöglicht mir differenziertes Verständnis von Symptombereichen zwischen Neurodivergenz und Trauma, die oft ähnlich oder komorbid sind.
- Über 10 Jahre Expertise mit weiblich sozialisierten neurodivergenten Klientinnen ermöglichen mir umfassendes und tiefgreifendes Verständnis von Masking und Kompensation (und das Erkennen im Diagnostikprozesses)
- mit Menschen, die zu mir kommen mit dem Label "chronisch krank" oder "aus-therapiert" arbeite ich u.a. mit Interventionen aus der Schematherapie und der Nervensystemregulation
- ich blicke gern über den Tellerrand. Daher arbeite ich ganzheitlich, integrativ und habe meine Heilerlaubnis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz erlangt. Dadurch habe ich Methoden-Freiheit.
- Die Begleitung von Eltern und Paaren im ADHS und AuDHS Kontext (Autismus und ADHS) sind mir ein echtes und tiefes persönliches Anliegen: denn ich habe nicht nur aus Büchern mein Wissen über Neurodivergenz, sondern auch "im echten Leben da draußen" abseits meiner Praxistüre weiß ich wovon ich spreche, da ich ein AuDHS Kind habe und mit einem Partner mit ADHS zusammenlebe. Ich selbst bin Synästhetikerin, neurodivergent und habe autistische Akzentuierungen (ohne die Diagnosekriterien alle vollumfänglich zu erfüllen).
Die Abgrenzung von ADHS zu Trauma (vor allem frühkindliche traumatische Erlebnisse, Entwicklungstrauma) und einigen anderen Störungsbildern kann schwierig sein - viele Verhaltensweisen und die Symptomatik im Erwachsenenalter kann sich ähneln. Daher ist eine vollständige, einwandfreie und umfassende Abgrenzung in der Diagnostik zwingend erforderlich. Ich arbeite ausschließlich nach S3 Leitlinie und evidenzbasiert.

Wenn wir zusammen arbeiten wollen, ist der erste und wichtigste Hinweis darauf, dass wir einen gelungenen und wertvollen therapeutischen Prozess für Dich entwickeln können, dass wir uns sympathisch sind, dass Du Dir grundsätzlich gut vorstellen kannst, mir Deine Themen anzuvertrauen.
Informationen sind eine gute Ergänzung des persönlichen Kontakts im Kennenlernprozess. Daher hier meine Story, mein Warum und meine Haltung:
Ich bin ein Kind der 80-er Jahre und ein wasch-echtes Münchner Kindl. Nach meiner Kindheit und Jugend in München, zog es mich dann allerdings recht schnell hinaus in die Welt. Ich habe eine Weile in San Francisco und Kapstadt gelebt, 12 Jahre in Berlin und es gab Jahre, in denen ich mehr Tage unterwegs war, als zuhause. Studiert habe ich Deutsche Literatur und Psychologie an der LMU und während dieser Zeit unzählige verschiedene Jobs gehabt, um mir ein Studium in München leisten zu können. Über einige Umwege bin ich eines Tages beim Werbefilm gelandet, habe mehrere Jahre in der größten inhabergeführten Werbeagentur Deutschlands gearbeitet. In meiner Zeit in Berlin als Film-Producerin habe ich sehr selten in meinem eigenen Bett geschlafen - entweder weil es von berufswegen her ein Hotelbett war, oder weil ich nächtelang gar nicht geschlafen habe. Zwischen 70 und 80 Wochenstunden zu arbeiten war über Jahre "mein Normal".
Ich erinnere mich noch sehr genau an einen spezifischen Morgen - nach einer durchgefeierten und durchgearbeiteten Nacht in L.A. (Feiern und Arbeiten gehörte unmittlelbar zusammen damals) - hatte ich einen brutal klaren Moment nachdem mir klar wurde, dass ich jetzt - nach nur 1,5 Stunden Schlaf fünf Leute zusammensammeln und innerhalb von 90 Minuten startklar am Internationalen Flughafen von Los Angeles für die Rückreise stehen musste . Ich dachte "was mach ich hier eigentlich?" Ich sah überhaupt keinen Sinn darin, keinen Wert und hab damals den Impuls gespürt, es als Zumutung zu empfinden, dass DAS zu meinem Job dazugehören sollte. Ich war unglaublich angestrengt - aber irgendwie nicht vom großen Ganzen, von den Krisen oder finalen Abgabeterminen, sondern von vermeintlichen Kleinigkeiten. Immer dann, wenn sich mir nicht der Sinn erschloss, wenn ich meine Werte darin verletzt sah oder mit Aufgaben nicht in Resonanz gehen konnte. Da wurde mir bewusst, dass ich mich selbst verloren hatte. Nichts von dem, was ich liebte - als Backpacker zu reisen, Psychologie, klassisches Ballett, die Kunst, US-Cars, Kickboxen, das Schreiben - war mehr in meinem Leben. Einfach so gar nichts mehr - ich hatte keinen Zeit in meinem Irrsinns-Everyday-Hustle, indem ich mich zwar täglich um andere Menschen kümmerte, aber nie in der Tiefe. Die Zusammenarbeit mit den Menschen war keine Verbundenheit: es langweilte mich unendlich, denn ehrlicherweise hatten mich einfach nie so wirklich Kameraeinstellungen, Packshots oder die Locationwahl interessiert, aber dafür immer sooo viel mehr die Menschen dahinter, das Echte, die Themen, Belastungen und Talente. Streits in der Abteilung oder Unstimmigkeiten am Set, Diskussionen mit KollegInnen - DAS fand ich spannend. Niemand konnte das ansatzweise verstehen - reiste ich doch mit bekannten Regisseuren an die tollsten Drehorte der Welt. Zeitweise habe ich tatsächlich an mir gezweifelt, ob ich irgendwie plötzlich "zu empfindlich" geworden war, meinen "Biss" verloren hatte und einfach undankbar bin.
Dann habe ich den radikalen Entschluss gefasst, den Job hinzuschmeißen, mich auf das zu besinnen, was mich damals zur Studiumswahl motivierte: meine unbegrenzte Neugierde an der menschlichen Psyche und menschlichem Verhalten. Und hab erstmal bei mir selbst angefangen: Ausbildung in klinischer Psychologie bzw. kognitiver Verhaltenstherapie, Traumatherapie, hunderte Stunden Selbsterfahrung & Therapie, Coaching, unzählige Weiterbildungen, Coaching-Zertifizierung, Seminare, Supervisionen, Intervisionen und Hospitanz in einer Münchner psychiatrischen Klinik. Und schließlich die Erlangung der Heilerlaubnis und Eröffnung meiner eigenen Praxis.
In der Zwischenzeit hatte ich geheiratet, und mein Mann und ich haben mit unseren zwei Kindern (ein neurotypisches System und ein AuDHS System) eine wilde neurodivergente Familie gegründet. Ich war von Berlin zurück nach München gezogen, und dann war da noch zwischendrin die Pandemie.
Fachlich gesehen war dies der Zeitpunkt, an dem gemerkt habe, dass ich nicht nur weiter die Spezialisierung auf Neurodivergenz vertreten will, sondern es mehr Kompetenzzentren braucht für ganzheitliche neuroaffirmative Beratung und Therapie, die die Besonderheiten der neurodivergenten Mädchen und Frauen versteht, den Zyklus mitdenkt, PMDS und Perimenopause versteht und dafür antritt, dass keine neurodivergente Frau fehl-diagnostiziert wird oder Beschwerden abgewiegelt werden.
ADHS- und Autismus Weiterbildungen, Neurodivergenz-Vertiefungen, Einstieg in die neuroaffirmative community und die Irrungen und Wirrungen in meiner eigenen neurodiversen Familie (Stichwort: Schule ;o) haben mich mittlerweile zu einer festen Anlaufstelle für neurodivergente, hoch-maskierende Frauen mit und ohne Diagnose gemacht.
Ich arbeite und lebe nun seit 18 Jahren mit neurodivergenten Menschen und fühle mich vom Leben manchmal durchgeschüttelt wie der wilde Ritt in ner Achterbahn, finde mich aber am Ende des Tages auch immer in einer staunenden, neugierigen und dankbaren Haltung gegenüber den Wundern dieser Welt, die mich umgeben, wieder.
Ich liebe meinen Beruf. Er ist nicht irgendein Job. Er ist keine Erwerbstätigkeit. Er ist meine Berufung. Das klingt irgendwie fast n bisschen dick aufgetragen, aber mir gelingt hier gerade keine bessere Formulierung.
Jede neue Klientin ist ein neue Welt, in die ich eintauchen darf, die unendlich vielseitig und besonders ist. Ich stelle mich liebend gern auf mein Gegenüber ein. Daher achte ich sehr auf meine eigene Vielseitigkeit, organisiere Intervisionsgruppen, tue möglichst viel von den Dingen, die mich inspirieren, schreibe Fach-Artikel und seit Jahren (immer noch) ein Buch, bringe Online-Kurse in die Welt, arbeite weiterhin parallel als Künstlerin und habe ein eigenes Atelier. Und neuerdings lerne ich jetzt Töpfern. Nicht, dass mir das sonderlich gut gelingen würde... aber das kann ja noch werden.
Die Vielseitigkeit und Gesamtheit meiner KlientInnen zu begreifen, erfordert auf meiner Seite Offenheit, Herz, fachliche Expertise und psychische Flexibilität.
Offenheit für jedes Bedürfnis, für jedes Problem, für jede menschliche Emotion, mit der Du bei unserem Termin durch meine Tür kommst. Herz, um mich einfühlen zu können in deine Themen und Dir jedesmal wertfrei und zugewandt zu begegnen. Fachliche Expertise, um auch dunkle Themen und unangenehme Emotionen professionell "halten zu können" ohne mich selbst in der Dunkelheit zu verlaufen. Und psychische Flexibilität, um zu verstehen, dass das Leben, sowie Heilung ein Prozess ist und jedes Gefühl seine Berechtigung hat - auch die unangenehmen und schwierigen Gefühle.
Die gelungene Beziehungsgestaltung zwischen TherapeutIn und KlientIn ist der wichtigste Baustein für eine erfolgreiche Therapie und für ein bereicherndes Gespräch.
Möchtest Du noch mehr von mir wissen, um ein noch genaueres Gefühl zu kriegen, dann klick doch gern in mein Insta Profil, in meinen Reels zu verschiedenen psychologischen Themen kannst Du mich sehen und hören und bekommst so noch einen genaueren Eindruck von mir.
Hier kriegst du kein Coaching von der Stange. Keine abkopierten Arbeitsblätter. Sondern individuelle Lösungen, die dein neurodivergentes System verstehen.

ADHS DIAGNOSTIK:
Bei mir nur noch im Rahmen einer neuroaffirmativen Psychotherapie möglich, da meines Erachtens die Weiterversorgung und Behandlung gewährleistet sein sollte.
Ich arbeite gender-sensibel, das heißt mir ist der Unterschied zwischen Symptomen bei Männern und Frauen bewusst - der regelmäßige Umgang mit weiblich sozialisierten Betroffenen, die durch Kompensation und Masking von einigen Tests nicht als neurodivergente /ADHS-Betroffene erfasst würden, ermöglicht mir tieferes Verständnis und einen "zweiten Blick" auf die Symptomatik bzw. begleitende Störungsbilder.
PSYCHOTHERAPIE (nach HeilprG):
Ich biete ganzheitliche Psychotherapie an, wobei ich grundsätzlich eine Umgebung herstelle, die neurodivergenz-sensibel ist und eine neuroaffirmative Haltung vertrete. Die Lebensrealität von Frauen liegt mir dabei besonders am Herzen.
Wir kümmern uns in der Therapie dann gemeinsam um all die Themen, die eine ADHS oder AuDHS mitbringen können, zum Beispiel um Erschöpfungssyndrom/ Burnout, keine Grenzen ohne Schuldgefühle setzen können, peoplepleasing, Perfektionismus aber eben auch Komorbiditäten der unerkannten Neurodivergenz wie Depressionen oder Angststörungen / Panikstörungen.
Ich bemühe mich regelmäßig pro Monat neue telefonische Erstgesprächstermine zum Kennenlernen einzustellen, damit lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz vermieden werden.
Buch Dir Deinen Termin gern unter "MIT MIR ARBEITEN" oder auf der Startseite über den jeweiligen Button. Falls der Button nicht klickbar ist, sind alle Termine ausgebucht. Dann füllst du bitte das Kontaktformular "Warteliste Therapieplatz" auf der Startseite aus, du bist dann automatisch auf meiner Warteliste und ich melde mich zeitnah bei Dir zurück!
MEDIKATION / NACHTEILSAUSGLEICH:
Für die medikamentöse Therapie (beispielsweise für eine ADHS-Medikation) ist eine Behandlung bei einer Fachärztin / einem Facharzt für Psychiatrie notwendig, und eine engmaschige Begleitung bei Eindosierung / regelmäßige Kontrollen. ADHS Medikation fällt in den meisten Fällen unter das BTM Gesetz. Das kann auf den ersten Blick als Patientin überfordernd wirken, gerne besprechen wir Deine Sorgen diesbezüglich in der Therapiesitzung (jedoch darf ich keine Beratung oder Empfehlung zur Medikation selbst tätigen).
Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie, habe keinen Kassensitz, bin daher eine Selbstzahler- und Privatpraxis und kann nicht mit der gesetzlichen Krankenkasse abrechnen. Einige private Krankenkassen übernehmen geringe Anteile der Kosten, bitte VOR Therapie-Beginn selbst direkt bei der Krankenkasse erfragen.
Telefonische Vorgespräche bzw. telefonische Kennenlerngespräche sind kostenlos.
NEUROAFFIRMATIVE PSYCHOTHERAPIE á 60 Minuten: 120,00 Euro
NEUROAFFIRMATIVE PSYCHOTHERAPIE á 90 Minuten: 180,00 Euro
NEUROAFFIRMATIVE PAAR-THERAPIE á 60 Minuten: 220,00 Euro
NEUROAFFIRMATIVES COACHING (Themen: Familie, Beruf, eigenes Thema) á 60 Minuten (4 Termine): 600,00 Euro:
schreib eine Email an katfoehr@gmail.com mit Deinen Angaben, was sind genau deine Belastungen, was sind deine Ziele / was soll sich verbessern, Adresse, Email und Telefonnummer. Du bist dann automatisch auf meiner Warteliste. Ich melde mich bei dir zurück sobald es mir möglich ist, neue Klientinnen aufzunehmen.

Bei mir kriegst du keine Selbstoptimierung, Coaching-Floskeln oder kompliziertes Psychiater-Blabla. Hier bist du richtig, wenn du Selbstführung ohne Druck möchtest, raus aus Erschöpfung & Nervensystemregulation ohne Räucherstäbchen lernen willst, und endlich aufhören willst, ein Leben zu leben, das nicht Deins ist!
Fachliche Qualifikation:
universitäres Hochschul-Studium der Literaturwissenschaften und Psychologie (Magister M.A.) an der LMU München, abgeschlossen 2007
Heilpraktikerin für Psychotherapie, Heilerlaubnis beschränkt auf den Bereich der Psychotherapie erlangt beim Landratsamt München
zertifizierte neuroaffirmative Coach
aus- und weitergebildet u.a. in:
kognitiver Verhaltenstherapie
Differentialdiagnostik ADHS, AuDHS und Autismus
Neurodivergenzsensible Begleitung
Emoflex
PITT (Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie) nach Prof. Dr. med. Luise Reddemann
ACT (Akzeptanz- und Commitmenttherapie) nach Steven C. Hayes
Schematherapie
gender-sensible leitlinienkonforme ADHS Diagnostik für Erwachsene
Systemisch-integrative Paartherapie
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regelmäßige Weiterbilderungen und Supervisionen sichern stetig meine fachliche Expertise.
Mitglied in folgenden Verbänden und engagiert in folgenden Communities:
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN)
Verband Freier Psychotherapeuten und Psychologischer Berater e.V.
ADHS & Autismus Bundesverband e.V.
Association for Contextual Behavioral Science
Psykrates und Emoflex Community
FREUNDE KOLLEGEN KOOPERATIONEN EMPFEHLUNGEN
Kristin Niebecker
https://www.psychotherapie-niebecker.de/
Heilpraktikerin für Psychotherapie und Lauftrainerin, spezialisiert auf Bewegungstherapie und SportlerInnen
Kinder und Jugendliche: kbo-Heckscher-Klinikum
kbo-Heckscher-Klinikum gGmbH
Deisenhofener Straße 28
81539 München
Tel. 089 9999-0 - auch für Notfälle
Fax. 089-9999-1111
E-Mail info.hek-mdh(at)kbo.de
https://kbo-heckscher-klinikum.de/kontakt
